Geschichte unserer Schülerzeitung

Ist schon klar, bei so kreativen Zeitungstiteln wie "Spiegel", "Stern" oder "jaja" fällt unsere Schülerzeitung etwas aus dem Rahmen. Das hat aber nichts mit kreativen Minderwertigkeitskomplexen sondern viel mehr mit dem Namen unserer Schule zu tun, der da Gustav-Theodor-Fechner-Gymnasium lautet.

Mittlerweile im verflixten siebenten Jahr, etablieren wir uns mit einer Auflage von 150 Stück und versuchen in zweimonatigem Abstand unseren Lesern eine bunte Vielfalt aus Top-Aktuellem, Schulinternem und Witzig-Kultigem zu liefern.

Jeden Dienstag treffen wir uns zur Redaktionssitzung in der wir, bei Tee und Keksen, alles (Un-)Wichtige zur nächsten Ausgabe und die heißesten Schulneuigkeiten austauschen. Und wenn wir dann alle wissen, was denn zu tun ist, ja dann geht es richtig zur Sache. Dann werden Bleistifte bis auf den letzten Zentimeter Mine malträtiert, Fotos geschossen, VIL's (Very wichtige Leute) interviewt und massig Papier durch den Drucker gejagt, denn unser Layout entsteht bewährt am Heim-PC. Da wir vor einigen Monaten von der Firma Munte einen Kopierer spendiert bekommen haben, können wir seit dem unsere Zeitung unabhängig produzieren. Am Ende lohnen sich die schlaflos durchgearbeiteten Nächte, denn unsere Ausgaben sind (fast) immer ausverkauft.

Wichtig ist uns vor Allem die Interaktion zwischen Leser und Zeitung. Wir wollen, dass Schüler ihre Meinung mitteilen, sich über positive und negative Dinge unserer Bildungseinrichtung frei auslassen und somit eine Plattform für Berichte, Erfahrungen und alles, was Spaß macht, haben.

Wie schon gesagt, ist Gustav nun sieben Jahre alt und hat eine turbulente Kindheit hinter sich. Hochs und Tiefs durch frühere Druckkosten und mangelnde Schreiberlinge machten ihm manchmal das Leben schwer. Doch ein eiserner Wille hielt inne, so dass er sich immer wieder auf's Beste erholte.

Dies hängt zweifellos auch mit den Führungsqualitäten seiner ChefredakteurInnen zusammen. Susann Weigel (allerallererste Queen of Gustav), Mandy Treptow (die zu manch schwerer Zeit beinahe alleine die Zeitung erstellte) und Heike Latrell (die Miss Heiterkeit unter den Chefs) zeigten alle, was Frauenpower bedeutet. Die feministische Kompetenz wurde 1998 nochmals angehoben, als sich Frau Schöbel, Deutschlehrerin unserer Schule, entschloss, Gustav unter die Arme zu greifen, da er gerade einen emotionalen Tiefpunkt erreicht hatte. Ohne sie wäre so manches nicht möglich gewesen. Von da an ging es bergauf.

Gustav lernte laufen, Artikel wurden nun mit Computer und nicht mehr per Hand geschrieben, mehr und mehr Jungjournalisten traten der Redaktion bei und Mitte 1999 verpasste Sebastian Eilert unserem Kindchen ein komplett neues Outfit bzw. Layout.

Ein neues Jahrtausend brachte auch einen neuen Chef: Tobias Ossyra, übernahm als erstes männliches Wesen das Zepter. Und so bahnte sich der "Flotte Gustav" mit Ideenreichtum, Engagement und einer gehörigen Portion Humor seinen Weg in eine (noch) bessere Zukunft.

 




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Autor:   Tobias Ossyra
Aktualisiert:   04.04.2001

 

 

 

 

 

 

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Alles fing vor sieben Jahren an, als Frau Landmann eine ABM-Stelle angeboten wurde. Es sollte etwas außerunterrichtliches sein, womit sich Lehrer und Schüler beschäftigen sollten. Also ergriff sie die Initiative und rief das Projekt Schülerzeitung mit dem Codenamen "Flotter Gustav" ins Leben. Nach kurzer Zeit fanden sich unternehmensfreudige Schüler und (vor allem) Schülerinnen zusammen, um sich eine Vorstellung von Journalismus und Zeitungsarbeit zu machen. Erste Chefredakteurin war Susann Weigel, ihr folgte Mandy Treptow. Doch als Frau Landmann in Rente ging, erreichte die Zeitung einen Tiefpunkt, die Auflage sank drastisch und Mandy ergriff die Privatinitiative, um die Zeitung zu "retten". Im Januar diesen Jahres (1998) entschloß sich Frau Schöbel, Deutschlehrerin an unserer Schule, den Redakteuren und Redakteurinnen unter die Arme zu greifen. Zur Zeit sitzt Heike Latrell auf dem Thron der Zeitung und versucht mit dynamischer Frische und aufmunternder Fröhlichkeit das beste aus den Redakteuren zu holen. Trotz einiger Wirtschaftstiefs und Mitgliedermängel erholte sich der Flotte Gustav bis zum Weihnachtsfeste 1998 wieder. Mit voller Besatzung und neuen Ideen bahnt sich der Flotte Gustav seinen Weg in eine bessere Zukunft.

Autor:   Tobias Ossyra
Erstellt:   Sommer 1999